montag, 13.07.

hallo meine lieben,

hatte sehnsucht nach euch und schreib mal wieder ­čśë┬á

jaaa…wo fange ich an..ich bin weiterhin auf dem weg zu mir selbst und somit zur liebe f├╝r mich selbst, das kann ich getrost sagen. der weg ist immer wieder steinig…
warum? in meinen vier w├Ąnden f├╝hle ich mich sicher und geborgen…hier kann ich zu mir kommen und mich besinnen…ich tanke dann auf, ruhe viel und mache ├Ąu├čerlich nicht viel…innerlich ist es ein tiefes ausruhen, ein mich fallenlassen ins nicht mehr k├Ąmpfen m├╝ssen…
das k├Ąmpfen, ja, das ist so eine sache..ich habe das gef├╝hl ich muss „da drau├čen“ viel k├Ąmpfen..darum richtig verstanden zu werden, darum ich selbst sein zu d├╝rfen, darum mich nicht st├Ąndig zu verstellen, darum nicht der grobheit fremder menschen ausgeliefert zu sein…und dieser kampf kostet mich viel kraft…und wisst ihr was ich bemerkt habe? diese kraft die ich in diesem kampf verliere versuche ich nur allzu gern mit ESSEN aufzuf├╝llen…und schnell wird dann wieder ein sog daraus, dass aus essen das ber├╝hmte FRESSEN wird…das unkontrollierte reinschaufeln…habe beobachtet, dass es sehr oft genau das ist, das schnelle auff├╝llen wollen der speicher die so leergelaufen sind „da drau├čen“ und die ich vor dem n├Ąchsten arbeitstag, an dem es genauso wieder weitergeht, wieder auff├╝llen will…und mit dem essen die energie aufzuf├╝llen ist so viel einfacher, als mich zu besinnen…den k├╝hlschrank ├Âffnen ist leichter als mich zu beruhigen und zu atmen..tief durchzuatmen und mich wieder zu mir selbst zu w├╝nschen…
aber was ich auch beobachte ist, dass ich im gegensatz zu fr├╝her nicht mehr den gleichen effekt erfahre durch das FRESSEN wie durch das mich besinnen auf mich selbst…und das empfinde ich als fortschritt auf dem weg zu mir selbst…

ich habe in den letzten tagen eine krasse gallenblasenentz├╝ndung gehabt und musste deshalb hochdiet├Ątisch essen und sehr viel ruhen…und das hat mich wieder in frieden gebracht, wieder mehr verbundenheit zu mir selbst hergestellt…jetzt merke ich wieder dass ich da bin, sp├╝re mich wieder besser, nehme wahr was mein k├Ârper mit mir spricht, bin wieder sensibler mit mir und lausche wieder besser…all das nach ein paar tagen wenig essen und achtsam sein mit mir selbst…oh man..es ist so klar mittlerweile wo es lang geht…aber leute, wie macht IHR das, im leben zurechtkommen mit grobheit und gemeinheit und aggression ohne absolut FERTIG zu sein davon und dann zum essen bzw FRESSEN zu greifen als kompensation und energieauff├╝ller?
ich glaube mehr und mehr, dass dieser weg einer ist der leisen t├Âne und kleinen schritte…hier geht nichts von jetzt auf gleich sondern es ver├Ąndert sich langsam, still und fein…immer mehr der wunsch nach innerem frieden und ausgeglichenheit, geborgenheit…und immer weniger und weniger der wunsch nach tumbem v├Âllegef├╝hl, bei dem es darum geht gar nichts mehr zu f├╝hlen…

ich gehe diesen weg jeden tag. mal folge ich dem pfad der leisen, feinen t├Âne und mal dem der lauten, groben…und jeder der beiden bringt mich irgendwo hin…und es ist gut so, denn ich lerne aus jedem mal was sich wahrlich gut und richtig anf├╝hlt f├╝r mich selbst und was nicht…und ich bete daf├╝r, dass ich lerne mit den grobheiten des lebens besser zurecht zu kommen um mehr und mehr den weg der leisen t├Âne beschreiten zu d├╝rfen, der frei ist vom groben FRESSEN.

eure prinzessin des herzens

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