Sonntag, 17.09.2017

Hallo meine lieben,

mein Gott ist es lange her, dass ich keinen mucks von mir gegeben hab.
ich bin gerade mitten in der nacht aufgewacht mit einem gefühl ich muss mal wieder etwas schreiben hier. es ist weniger wegen des schlechten gewissens, dass ich ewig nichts hab von mir hören lassen (das ist auch schon verjährt) sondern vielmehr das gefühl ich muss mal wieder knochenehrlich zu mir selbst sein.
was ist in der zwischenzeit mit mir passiert?
ich habe mittlerweile keine gallenblase mehr, habe wieder dasselbe gewicht wie vor dem reboot und fühle mich körperlich schlimm. mein fressmonster ist da wie eh und je…vllt sogar schlimmer denn eh und je…ich fresse, ich fühle mich elend, habe das gefühl regelrecht zu verfetten, bewege mich kaum, habe viel schmerzen und unwohlsein, schlafe nicht gut und bin unglücklich.
das hört sich gruselig an finde ich. 
ich hatte so viele ideale in meinem leben, so viele träume…und ich hatte die kraft all dies umzusetzen. ich hatte den tiefen wunsch und willen mein fressproblem richtig zu bearbeiten und endlich in den griff zu bekommen. was habe ich geschafft? nichts davon. nicht wirklich. ich bin immer noch stark übergewichtig…adipositas per magma, wenn ich heimlich auf mein krankenblatt schiele bei meiner hausärztin…per magna…oh gott! ich bin krankhaft übergewichtig und krankhaft unglücklich.
meine lieben, das resumee ist grauenerregend.
was soll ich tun?
es gibt in mir seit dem letzten beitrag ganz wenige gesunde impulse. jetzt gerade ist wieder einer da und ich habe lust mich mehr zu bewegen. morgen werde ich wandern gehen. bin gespannt wie mein körper sich danach anfühlen wird. wahrscheinlich einerseits gut, aber andererseits überall diese schmerzen…

ich habe angst, dass diese gesunden impulse immer weniger werden und dass ich eines tages einfach aufgebe. dann geht es einfach nur weiter bergab. mit der verfettung kommt irgendwie die lebensaufgabe…wie ein gift fließt sie durch meine adern und arterien. ich habe angst, dass die hoffnung erlischt, der wunsch, dass es gut wird und ich gesund.
es gibt noch den funken in mir, aber wie lange?

was soll ich tun oh gott???
bitte gib mir die kraft mich wieder für mich einzusetzen und gutes für mich zu tun. bitte hilf mir das fressmonster, das meinen inneren tod bringt zu besiegen und für immer nach draußen zu befördern. bitte schenk mir eine methode, mit der ich leben kann auch ohne diät und ständiger beschäftigung mit dem essen.
bitte hilf mir. rette mich!

meine lieben, ich müsste einfach mal wieder „nur“ anfangen…einfach loslegen…ich dürste so sehr nach dem gefühl der leichtigkeit, der reinheit, des wohlgeruchs. ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich mich auch ekele vor mir selbst, diese ablehnung. ich möchte gern gesund sein, im körper und der seele.

bitte denkt an mich. 

eure todtraurige, verzweifelte fee

dienstag, 12.07.2016

Hallo liebe Welt,

 

oh man, schaut euch mal an wie lange es her ist.
und warum ist es so lange her?
weil ich mich sooo lange wieder nicht um mich kümmer. ich VER-kümmer nämlich.

in den letzten monaten hat die liebe mollyfee nämlich wieder gefressen was das zeug hält. ich habe geschaufelt und geschaufelt. mit dem ergebnis, dass ich jetzt fast wieder alles drauf habe an kilos wie vor dem reboot.

mir ist wieder oft schlecht…ich habe oft bauchweh, durchfall…immer der blick auf ein klo in der nähe, weil ich weiß, bei dem kleinsten haps wird es bitter nötig sein zu laufen.
leute, ich sags euch, das ist ein einziger kampf mit dem essen in diesem leben für mich.
ich bin wieder soweit, dass ich die schnauze voll habe vom fressen. ich bin(s) wieder SOOO SATT.

es schwehlt und schwehlt…und ich weiß, ganz bald ergreife ich wieder maßnahmen. nur wisst ihr..ich mag endlich lernen richtig mit nahrung umzugehen. ich mag mich nicht wieder ein paar wochen an die kandarre nehmen und danach gott hilf auf dem himmelfahrtskommando.

also, drückt mir eure herzen, dass ich den weg zu mir selbst finde und den weg raus aus der hölle.

eure leidende molly

montag, 11.01.2016

meine lieben leser 🙂

da bin ich wieder.
habe euch nicht vergessen, nur hatte ich einfach eine weile „null bock“ mich mit dem thema essen zu beschäftigen und ich merke so ganz wollte ich mich auch demnach nicht mit mir selbst beschäftigen.

die kilos vom reboot die ich verloren hatte sind mittlerweile wieder fast alle drauf. allerdings habe ich erfahrungen mitgenommen, die geblieben sind. ich habe immer noch einen riesen respekt vor meiner leistung. manchmal, wenn ich wieder einmal zu viel esse, dann denke ich daran wie es war WIRKLICH hunger zu haben und das hilft.

ich hatte mein gewicht ziemlich lange ganz gut gehalten bzw nur recht wenig zugenommen. alles in allem hatte ich mein gewicht glaube ich noch nie so lange nach einer diät im griff wie nach dem reboot.

ich habe in den letzten wochen und monaten wieder gefressen, mich vernachlässigt, meine nahrungsmittelunverträglichkeiten schändlich ignoriert, durchfälle gehabt, mich schlecht gefühlt, wieder schlecht gerochen, wieder eine schlechte kopfhaut gehabt usw.

nun bin ich wieder an dem punkt zu sagen STOP. heute beginne ich wieder damit die nahrungsmittel wegzulassen, die ich nicht vertrage und das wird mir gut tun, das weiß ich.
ich habe vor, hier wieder öfters reinzuschreiben und euch teilhaben zu lassen. es tut mir auch gut zu schreiben und mir so vieles klarer zu machen. also sag ich mal bis ganz bald,

eure mollyfee

montag, 13.07.

hallo meine lieben,

hatte sehnsucht nach euch und schreib mal wieder 😉 

jaaa…wo fange ich an..ich bin weiterhin auf dem weg zu mir selbst und somit zur liebe für mich selbst, das kann ich getrost sagen. der weg ist immer wieder steinig…
warum? in meinen vier wänden fühle ich mich sicher und geborgen…hier kann ich zu mir kommen und mich besinnen…ich tanke dann auf, ruhe viel und mache äußerlich nicht viel…innerlich ist es ein tiefes ausruhen, ein mich fallenlassen ins nicht mehr kämpfen müssen…
das kämpfen, ja, das ist so eine sache..ich habe das gefühl ich muss „da draußen“ viel kämpfen..darum richtig verstanden zu werden, darum ich selbst sein zu dürfen, darum mich nicht ständig zu verstellen, darum nicht der grobheit fremder menschen ausgeliefert zu sein…und dieser kampf kostet mich viel kraft…und wisst ihr was ich bemerkt habe? diese kraft die ich in diesem kampf verliere versuche ich nur allzu gern mit ESSEN aufzufüllen…und schnell wird dann wieder ein sog daraus, dass aus essen das berühmte FRESSEN wird…das unkontrollierte reinschaufeln…habe beobachtet, dass es sehr oft genau das ist, das schnelle auffüllen wollen der speicher die so leergelaufen sind „da draußen“ und die ich vor dem nächsten arbeitstag, an dem es genauso wieder weitergeht, wieder auffüllen will…und mit dem essen die energie aufzufüllen ist so viel einfacher, als mich zu besinnen…den kühlschrank öffnen ist leichter als mich zu beruhigen und zu atmen..tief durchzuatmen und mich wieder zu mir selbst zu wünschen…
aber was ich auch beobachte ist, dass ich im gegensatz zu früher nicht mehr den gleichen effekt erfahre durch das FRESSEN wie durch das mich besinnen auf mich selbst…und das empfinde ich als fortschritt auf dem weg zu mir selbst…

ich habe in den letzten tagen eine krasse gallenblasenentzündung gehabt und musste deshalb hochdietätisch essen und sehr viel ruhen…und das hat mich wieder in frieden gebracht, wieder mehr verbundenheit zu mir selbst hergestellt…jetzt merke ich wieder dass ich da bin, spüre mich wieder besser, nehme wahr was mein körper mit mir spricht, bin wieder sensibler mit mir und lausche wieder besser…all das nach ein paar tagen wenig essen und achtsam sein mit mir selbst…oh man..es ist so klar mittlerweile wo es lang geht…aber leute, wie macht IHR das, im leben zurechtkommen mit grobheit und gemeinheit und aggression ohne absolut FERTIG zu sein davon und dann zum essen bzw FRESSEN zu greifen als kompensation und energieauffüller?
ich glaube mehr und mehr, dass dieser weg einer ist der leisen töne und kleinen schritte…hier geht nichts von jetzt auf gleich sondern es verändert sich langsam, still und fein…immer mehr der wunsch nach innerem frieden und ausgeglichenheit, geborgenheit…und immer weniger und weniger der wunsch nach tumbem völlegefühl, bei dem es darum geht gar nichts mehr zu fühlen…

ich gehe diesen weg jeden tag. mal folge ich dem pfad der leisen, feinen töne und mal dem der lauten, groben…und jeder der beiden bringt mich irgendwo hin…und es ist gut so, denn ich lerne aus jedem mal was sich wahrlich gut und richtig anfühlt für mich selbst und was nicht…und ich bete dafür, dass ich lerne mit den grobheiten des lebens besser zurecht zu kommen um mehr und mehr den weg der leisen töne beschreiten zu dürfen, der frei ist vom groben FRESSEN.

eure prinzessin des herzens

montag, 01.06.2015

hallo meine lieben 🙂

ich lebe noch 🙂

sehr lange habe ich nichts von mir hören lassen. ich war ziemlich krank…genau gesagt die letzten drei wochen habe ich flach gelegen. ich hatte unfassbaren schwindel und konnte so gut wie nichts machen…habe alsdo im bett gelegen und es ist viel innerlich passiert…ihr wisst ja, dass ich es als mein hauptthema empfinde liebe für mich selbst in genügendem maße zu entwickeln und dass ich glaube, dass mein essproblem teilweise eng damit verbunden ist. ich glaueb schon, dass dass meine esssucht auch teilweise einfach eine schlechte angewohnheit ist…also aus gewohnheit und in zeiten der langeweile zu essen, aber ein tiefes problem scheint die mangelnde liebe zu mir selbst zu sein. hinzu kommt, dass ich gemerkt habe, dass ich sehr viel nähe und vor allem geborgenheit brauche und ich aus welchem grund auch immer eine art der geborgenheit durch einlullendes essen erfahre…vor allem abends, wenn ich mich einsam fühle, dann habe ich das große bedürfnis zu essen…und in den letzten wochen habe ich das auch getan…ich habe dem befürfnis nachgegeben…ich habe mir keine disziplin auferlegt und mir bedingungslos erlaubt zu essen…einerseits ist dabei herasugekommen, dass ich fünf der abgenommenen 13 kg wieder zugenommen habe…aber ehrlich gesagt ist mir der weg der liebe zu mir selbst so wichtig geworden, dass das rein äußere abnehmen nicht mehr der ausschlaggebende punkt ist…ich möchte schon sehr gern ein paar weniger pfunde auf die waage bringen, aber glaube einfach nicht mehr, dass das mit disziplinübungen erreichbar ist…jedenfalls nicht im moment…allerdings schaufele ich nicht völlig unbewusst in mich hinein…ich segne mein essen, danke von herzen dem leben dafür und bitte darum, dass es mich nährt und mir gut tut…auch esse ich überwiegend mit viel achtsamkeit darauf was in meinem inneren passiert…was brauche ich eigentlich gerade wirklich? was versuche ich zu kompensieren…? und dann ändere ich meine innere haltung…ich esse dann mit dem bewusstsein, dass ich mir gebe was ich gerade wirklich brauche.

es gibt schon die angst alle kilos wieder drauf zu futtern…ein teil von mir hat angst vor dem gefühlten freien fall in die esssucht zurück…aber ich bete viel um beistand und mehr und mehr lasse ich die gefühle die in mir sind zu…und das heilt vieles in mir…

das vorerst von mir…

fühlt euch von herzen gegrüßt,

eure prinzessin mollyfee

sonntag, 10.5.

hallo ihr lieben,

hab mich lange zeit nicht gemeldet und werde auch heute keinen roman schreiben…möchte aber wenigstens mal was von mir hören lassen.

london war eine große herausforderung essenstechnisch, das habt ihr mitbekommen…und ehrlich gesagt habe ich mich auch nicht so richtig fangen können seitdem.
es ist mir ein rätsel wie ich es schaffen soll im leben eine so schöne regelmäßigkeit und ruhe mit dem essen aufzubauen und dann zu verreisen und dann doch alles weiterhin in ruhe und gelassenheit hinzukriegen.

die gier nach essen war richtig wieder da und ist seitdem kaum unter kontrolle…habe auch zugenommen und die tendenz ist immer noch in diese richtung..
ich überlege einfach mal wieder eine rebootwoche einzulegen um den freien fall abzubremsen, denn ich möchte nicht das mühevoll geleistete komplett zunichte machen.
momentan bin ich krank…üble erkältung und ohrensausen dazu…hinzu kommen innere prozesse die mich ganz schön mitnehmen, die ich in der kürze grad aber nicht beschreiben kann..es ist viedl los, viel zu tun und ich brauche ruhe…schöner widerspruch!

bitte drückt mir die daumen, dass ich zu mir komme und dass ich den fall zumindest kurz anhalten kann um innezuhhalten und durchzuatmen…

ich sag euch, starke innere und äußere prozesse ohne zu viel essn krieg ich noch nicht hin 😯 

grüße euch vorerst von herzen und sag bis bald,

eure p.m.

dienstag, 7.4.2015

hallo ihrs,

bin seit freitag in london und deshalb etwas länger kein wort von mir…jetzt aber 😉

puh…meine erste reise nach dem reboot…eine unfassbar große stadt…viel zu sehen und zu entdecken…und wie ihr euch vorstellen könnt auch VIEL essen um mich rum 😯 
well, ich muss gestehen, dass es grad schwer ist damit…ich komme nicht so recht zur ruhe und rund ums thema essen fühl ich mich regelrecht getrieben…ich habe hier nicht meine gewohnte umgebung und es fällt mir schwer maß zu halten…überall und jeder zeit so viele versuchungen und ich fühle seit dem reboot das erste mal wieder dieses getrieben sein – dieses ständige mit dem essen beschäftigt sein und fressen wollen…das ist ANSTRENGEND kann ich euch sagen!

ich habe die tage einen kommentar von „pünktchen“ bekommen und der hat mich zu einem gedanken inspiriert…danke ;-)…und zwar hat pünktchen davon berichtet wie sie mit ww (ihr kennt die abnehmgruppe mit punkten zählen) abgenommen hat…und dann kam mir der gedanke, als ich auf meine abnehmkarriere blickte, dass ich früher immer geglaubt habe, dass ich nur das RICHTIGE abnehm ding, die richtige methode finden müsse und dann wäre alles gut…dann habe ich wie ich euch schon berichtete alles erdenkliche ausprobiert…ich dachte ja, dass es darum geht die genau RICHTIGE methode zu finden…und jetzt wird mir klar, dass die methode absolut unwichtig ist…es geht darum, dass ich in meinem inneren den weg zur liebe zu mir finde…den weg zu mir selbst…eine gute beziehung zu mir aufbaue und einen liebevollen, intensiven kontakt/austausch mit mir pflege…also es geht um den inneren weg…der äußere weg, also die methode, ist dann recht individuell und findet sich fast von selbst, wenn diese gute beziehung zum inneren aufgebaut und etabliert ist…

hmmm…über meine gewichtlichen bewegungen kann ich euch momentan nicht viel sagen, weil ich ja nicht daheim bin…ich bin selbst gespannt was bei diesem turn rauskommt…wie viele kilos ich als geschenk mitbringe nach hause…
bitte drückt mir die daumen, dass ich wieder besser in kontakt mir mir selbst komme und wieder auf mein inneres hören kann was das essen angeht…DAS ist nämlich so nicht schön…ich möchte doch die stadt und meinen urlaub genießen und nicht meine ganze kapazität dem essen widmen – das wäre schade.

grüße euch herzlich aus dem mega london,

bis bald,

eure p.m.

samstag, 28.03.

hallo ihr lieben,

heute komme ich mit eher problematischem inhalt…
die letzten tage waren sehr anstrengend…ich musste meinem freund helfen sein buch, an dem er schrieb, zum drucken abzugeben und das ganze war mit enormem druck (zeitdruck) und stress verbunden…ich habe tagelang keine freie minute gehabt um mich zu zentrieren, um bei MIR zu sein…und genau das bin ich jetzt nicht wirklich…das buch ist abgegeben und ich habe das wochenende zeit , aber ich komme gar nicht zu mir…fühle mich wie entwurzelt…und wie ihr euch vorstellen könnt, hat sich dieser zustand auch auf mein essverhalten ausgewirkt…so habe ich am donnerstag zb mein fasten nicht gemacht, weil UNMÖGLICH bei dem stress auch noch nichts zu essen…und mein yoga am selben tag habe ich auch ausfallen lassen…na ja, mist…wenn STRESS kommt, dann ist es ganz ganz schwer nicht kompensativ zu essen…das zeigt mir grad noch wo die problematick steckt…wos hapern kann, wenns denn hapert…

am freitag hatte ich 900g wieder mehr auf der waage seit letzter woche…das stresst mich jetzt nicht SO schrecklich, aber was mich stresst ist dieser mangel an verbindung mit mir SELBST…das ist mir so wichtig geworden…
ich hoffe ausruhen und yoga machen wird diese wetvolle verbindung jetzt am we wieder herstellen…

bitte denkt diesbezüglich ein bisschen an mich 🙂

bis bald,
eure p.m.

sonntag, 22.3.2015

hallo ihr lieben 🙂

aalsooo…ich habe den ein- oder anderen kommentar bekommen ob ich noch da bin, dabei bin, aufgegeben habe usw…

NEIN, ich habe nicht aufgegeben und JA ich bin dabei, auf meinem weg der liebe für mich, und werde diesen weg auch nicht mehr aufgeben…
wenn ihr euch fragt warum ich nicht mehr täglich schreibe, dann liegt das daran, dass ich nur schreibe, wenn ich auch etwas interessantes, entscheidendes zu sagen habe…und das teile ich dann gern mit euch…
nur schreiben um des erfüllens willen macht für mich gar keinen sinn…ich erspare euch langweilige alltäglichkeiten von denen jeder von uns genug hat im leben 🙂

genau dieser weg hat sich als das wertvollste in meinem leben rausgestellt. ich bin mehr denn je in verbindung mit meinem inneren…mehr denn je frage ich mich täglich „was möchte ICH gerade wirklich“…“was fühhlt sich für MICH richtig an…“…das wird mehr und mehr zu einem automatismus – und genau das habe ich mir immer gewünscht – dass ICH mir wichtig bin.
diese inneren fragen sind es, die mich immer wieder mit mir selbst verbinden, die eine brücke zu MIR bauen und die mir helfen meine gefühle ernst zu nehmen und vor allem zuzulassen.
genau DAS ist auch meine tägliche herausforderung: meine gefühle wahrnehmen, dann annehmen und zulassen…und ich sage euch, das IST eine herausforderung!…ich habe immer wieder gefressen, weil ich meine gefühle nicht aushalten, weil ich MICH nicht aushalten konnte…und jeden tag erlebe ich genau DAS als meine große aufgabe.

immer wieder kommen widrigkeiten auf dem weg, hindernisse, ängste wie zb verlassensangst, wut und ärger…und das sind gefühle, die – ich glaube ihr könnt es nachvollziehen – oft mega unangenehm sind…und ich für meinen teil erfahre immer wieder erleichterung, wenn ich diese unangenehmen gefühle wegesse…wegfresse…
in der letzten zeit ist dieser ganze mechansimus durch den reboot sehr viel bewusster geworden und die fragen von denen ich oben berichtet habe sind der weg durch die blinden mechanismen durch…
ich schaffe es nicht IMMER meine gefühle wahrzunehmen…manchmal ist einfach ein komisches gefühl in der magengrube und ich kann es kaum zuordnen…dann heißt es erstmal nicht viel tun – vor allem nicht fressen…und mit geduld kommt dann zum vorschein was vorkommen möchte…

das donnerstagige wasserfasten ist mir ein fester bestandteil meines weges ZU MIR geworden und ich hungere an dem tag schon ziemlich, aber gleichzeitig ist es eine wunderbare übung mich auszuhalten mit allem was kommt – kein ausweg mit essen…keine flucht…
letzte woche kamen sterbensängste vom feinsten…diese woche war ich einfach ein bisschen schlapp, aber habe es durchgehalten und einen feinen zugang zu mir geschaffen, der die ganze woche über aufrecht blieb…dafür bin ich unendlich dankbar…wie sehr habe ich mich frühe selbst verlassen, beschimpft, gehasst verabscheut…und gefressen, weil dieser hass unerträglich war…

ich bin euch noch eine gewichtsangabe von freitag schuldig: 400g abnahme seit dem letzten freitag…und das ohne es zu beabsichtigen…denn grad bin ich eher auf dem kurs mein gewicht einen moment zu halten und zu schauen wie es mir damit geht…

das wars erstmal von mir…
wünsche noch einen schönen und erholsamen sonntag mit euch SELBST 🙂

eure prinzessin mollyfee

freitag, 13.03.2015

hallo ihr lieben 🙂

erstmal möchte ich euch von herzen grüßen…

dann kommt heute die obligatorische gewichtsangabe: 700g abgenommen!!!
damit bin ich jetzt bei 13,1 kg abnahme insgesamt…und das, obwohl ich mein augenmerk diese woche weggenommen habe vom ständigen abnahmegedanken und einfach gelebt habe mit meinen neuen mir eigenen richtlinien.

ich muss gestehen, dass ich das fasten gestern nicht ausgehalten habe. bis zum nachmittag wars völlig ok, aber dann schlich sich eine art panik vor dem yoga ein, die immer stärker wurde…ein richtiger sirenengesang…und dann habe ich den sirenen nachgegeben…ich habe dennoch vor, es nächsten donnerstag wieder zu machen…und vllt kann ich dem gesang dann widerstehen.
mir ist klar geworden, dass es bei meiner nahrungslebensumstellung neben liebe für mich selbst, ganz viel darum geht gefühle zuzulassen und auszuhalten…und dass mein übergewicht, mein rettungsring, im wahrsten sinne des wortes, ein tatsächlicher schutz für mich war/ist. es beginnt auch durch diese einsicht momentan ein prozess, dass ich merke, dass ich dankbar sein kann für diesen fettring um meine hüften und er ganz und gar nicht verdammenswert ist…dass er mir die dienste geleistet hat, die ich brauchte zum emotionalen gleichgewicht.
die frage ist nun, kann ich schritt für schritt dieses rettungsanker „fressen“ lassen und die gefühle die mir unangenehm sind mehr und mehr so zulassen wie sie nunmal da sind und aushalten lernen ohne zu fressen…
ich habe das gefühl, tiefer und tiefer vorzudringen an den kern der „sache“.

die abende sind immer noch ein großes problem. ich schaffe es nicht meine zeiten einzuhalten und nehme mir deshalb grad auch etwas den druck da raus. mir kommt es kontraproduktiv vor um 18 uhr schnell zu essen, obwohl kein hunger da ist, nur um nach 19 Uhr nicht mehr zu essen…
ich weiß, dass es solche studien gibt, die sagen, dass es besser so sein, aber auch hier möchte ich gern ohne äußere vorgabe meinen mir eigenen weg finden…zumal es mit dem willen und druck ja auch gar nicht klappt. scheint so, als wäre mein weg ganz und gar der ohne von außen angegebene krücken und als solle ich einfach IMMER die klügste instanz meines lebens befragen, nämlich MICH SELBST…mir erscheint das als königsdisziplin, denn ich habe immer irgendwelche krücken gehabt, die mir die disziplin zb. aufrecht gehalten haben… ABER es scheint so, als ginge es eben bei mir gar nicht so speziell um diese…ich erforsche weiter 🙂

fühlt euch herzlich gegrüßt und von der sonne geküsst,

eure p.m.